Implantatpflege und -wartung
Die Pflege und Wartung von Zahnimplantaten sind entscheidend für ihren langfristigen Erfolg und die Vermeidung von Komplikationen wie Periimplantitis. Ein umfassendes Pflegeprogramm hilft dabei, die Funktionalität und Ästhetik der Implantate über viele Jahre hinweg zu erhalten.
Grundlagen der Implantatpflege
- Regelmäßige Mundhygiene: Tägliches Bürsten und die Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten sind unerlässlich, um Plaquebildung um das Implantat zu vermeiden. Besonders geeignet sind weiche bis mittelharte Zahnbürsten, die nach der modifizierten BASS-Technik (Zahnputztechnik: Zähne werden mit kreisförmigen Bewegungen gereinigt) verwendet werden sollten. Elektrische Zahnbürsten sind eine gute Alternative, besonders für Patienten mit eingeschränkter manueller Geschicklichkeit.
- Spezielle Reinigungsinstrumente: Die Verwendung von implantatspezifischen Zahnbürsten und interdentalen Reinigungshilfen ist wichtig. Interdentalbürsten sind dabei oft effektiver als Zahnseide, da sie einfacher zu handhaben sind und eine höhere Akzeptanz bei den Patienten finden. Es ist entscheidend, die richtige Größe der Interdentalbürsten zu wählen, um eine effektive Reinigung ohne Verletzungen zu gewährleisten.
Professionelle Implantatwartung
- Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen: Halbjährliche oder jährliche Untersuchungen zur Überwachung des Zustands der Implantate sind notwendig. Zahnärzte sollten besonders auf Anzeichen von periimplantären Erkrankungen achten und gegebenenfalls frühzeitig intervenieren.
- Professionelle Reinigung: Eine professionelle Zahnreinigung (PZR) ist notwendig, um hartnäckige Beläge und Zahnstein zu entfernen. Hierbei sollten schonende Methoden verwendet werden, um die Implantatoberfläche nicht zu beschädigen. Instrumente aus Kunststoff oder speziellen Materialien wie Polyetheretherketon (PEEK) sind hierbei vorzuziehen, da sie die Oberfläche weniger stark abradieren. Der Einsatz von Luft-Pulverstrahlgeräten mit Glycin- oder Erythritol-basiertem Pulver kann effektiv sein, jedoch ist Vorsicht geboten, um die empfindlichen Weichgewebe nicht zu schädigen.
Erkennung und Management von Problemen
- Früherkennung von Komplikationen: Regelmäßige Untersuchungen helfen, Probleme wie Lockerung oder Entzündungen frühzeitig zu erkennen. Es ist wichtig, dass Patienten bei Schmerzen, Schwellungen oder Veränderungen im Bereich des Implantats sofort ihren Zahnarzt aufsuchen.
- Sofortiges Handeln bei Beschwerden: Patienten sollten bei auftretenden Problemen wie Schmerzen, Schwellungen oder Blutungen im Implantatbereich unverzüglich den Zahnarzt aufsuchen, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.
Patientenaufklärung
- Anleitung zur häuslichen Pflege: Patienten sollten genaue Anweisungen zur Pflege ihrer Implantate erhalten. Dies umfasst nicht nur das tägliche Bürsten, sondern auch die richtige Technik und die Verwendung geeigneter Reinigungsmittel. Interdentalbürsten sind besonders zu empfehlen, da sie einfacher zu handhaben sind und eine bessere Reinigungsleistung bieten.
- Bewusstsein für Risikofaktoren: Aufklärung über Risikofaktoren wie Rauchen oder schlechte Mundhygiene ist entscheidend. Patienten sollten über die negativen Auswirkungen dieser Faktoren auf die Implantatgesundheit informiert werden.
Lebensstilfaktoren und Implantatgesundheit
- Ernährung und Gesundheit: Eine ausgewogene Ernährung und eine gute allgemeine Gesundheit unterstützen die Langlebigkeit der Implantate. Patienten sollten zu einem gesunden Lebensstil angehalten werden, der eine ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen sicherstellt.
- Rauchverzicht: Rauchen erhöht das Risiko für Implantatkomplikationen erheblich und sollte vermieden werden. Patienten sollten über die negativen Auswirkungen des Rauchens auf die Implantatgesundheit aufgeklärt und zu einem Rauchverzicht motiviert werden.
FFP 2 Maske schützt ggf. auch vor einer Quarantäne!
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Also nochmal: Weil eine FFP 2 Maske einen wirklich wirksamen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus darstellt, gilt das Tragen einer solchen Maske als so sicher, dass auch bei Kontakt mit einer corona-positiven Personen in der Regel keine Quarantäne verhängt wird!
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!