Der Einfluss der Ernährung auf die kognitive Gesundheit ist ein immer wichtigeres Thema in der Forschung. Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass ein hoher Konsum von rotem Fleisch, besonders in verarbeiteter Form wie Bacon oder Wurst, das Risiko für Demenz erhöhen könnte. Im Gegensatz dazu scheinen pflanzliche Proteinquellen wie Nüsse und Hülsenfrüchte einen schützenden Effekt zu haben.
Ein Wissenschaftsteam untersuchte Daten aus zwei großen US-Studien. Insgesamt wurden 133.771 Personen, die zu Beginn der Studien demenzfrei waren, über bis zu 43 Jahre begleitet. Von ihnen entwickelten 11.173 eine Demenz. Teilnehmer, die täglich mindestens 21 g verarbeitetes rotes Fleisch konsumierten – etwa 2 Streifen Bacon oder eine Scheibe Wurst – hatten ein um 13 % höheres Demenzrisiko und eine um 14 % erhöhte Wahrscheinlichkeit für kognitive Beeinträchtigungen im Vergleich zu Personen mit einem sehr niedrigen Konsum (unter 7 g täglich).
Auch unverarbeitetes rotes Fleisch wie Steak oder Schweineschnitzel zeigte negative Effekte. Der tägliche Verzehr von mindestens 85 g war mit einem 16 % höheren Risiko für kognitive Beeinträchtigungen verbunden. Zudem beschleunigte sich bei hohem Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch die kognitive Alterung um etwa 1,6 Jahre pro zusätzlicher Tagesportion.
Ein Ersatz von rotem Fleisch durch pflanzliche Proteinquellen wie Nüsse oder Hülsenfrüchte könnte laut der Studie das Demenzrisiko um 19 % senken, die kognitive Alterung um 1,37 Jahre verlangsamen und das Risiko subjektiver Beeinträchtigungen um 21 % reduzieren. Da es sich um Beobachtungsstudien handelt, kann keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung bestätigt werden.
Dennoch könnten Stoffwechselprodukte, die beim Abbau von rotem Fleisch im Darm entstehen, zu kognitiven Störungen beitragen, da sie mit der Ablagerung von speziellen Stoffen in Verbindung stehen – zentrale Faktoren bei der Entstehung von Alzheimer. Die Forschenden schlagen vor, den Konsum von rotem Fleisch in Ernährungsempfehlungen zu reduzieren, um die kognitive Gesundheit zu fördern.
Weitere Studien seien jedoch notwendig, um diese Ergebnisse in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu bestätigen. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung für den Schutz vor kognitivem Abbau und Demenz.
Yuhab, L. et al.
Long-Term Intake of Red Meat in Relation to Dementia Risk and Cognitive Function in US Adults
Neurology
2/2025
Liebe PatientInnen,
vor ca. 2 Wochen wurde ich quasi über Nacht zu einer Kontaktperson 2. Grades: in der Schulklasse meiner Tochter war ein symptomfreies Kind positiv getestet worden. Meine Tochter wurde - wie die gesamte Schulklasse und alle diese Klasse unterrichtenden Lehrer- als Kontaktperson 1. Grades in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt.
Die Quarantäne ist zwar noch immer nicht aufgehoben, aber nach 2 negativen Tests bei meiner Tochter wird sie das voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche.-
Für mich stellt diese Situation eine echte, vor allem auch wirtschaftliche Bedrohung dar, und so bin ich etwas tiefer in die Materie eingetaucht und habe dabei herausgefunden, dass ich, wenn ich im Kontakt mit meiner Tochter stets eine FFP 2 Maske trage, auch im dem Fall, dass meine Tochter sich doch angesteckt haben soltte, tatsächlich NICHT automatisch zu einer Kontaktperson 1. Grades werde und auch nicht in Quarantäne müsste. Lediglich keine gewissenhafte Selbstbeobachtung für die Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) wäre dann erforderlich! Erst dachte ich mir, dass es doch nicht sein kann, dass die Lösung sooo einfach ist; aber ja, das ist tatsächlich so einfach und wurde mir auch so vom hiesigen Gesundheitsamt bestätigt.
Diese Information ist eminent wichtig für alle Selbstständigen und Gewerbetreibenden! Deshalb habe ich diese Information auch sofort an die regionalen Medien weitergegeben. Details, auch das Interview mit dem Gesundheitsamt Schweinfrut, finden Sie auf radioprimaton.de unter Nachrichten: " Eine Maske, die vor Quarantäne schützen kann".
Deshalb arbeiten wir hier alle in der Praxis auch nur noch mit einer FFP2 Maske (auch wenn auf unseren neuesten Praxisfotos nur ein einfacher Mund-Nase-Schutz zu sehen ist)!
HNO Arztpraxis
Dr. med. Bernd-Michael Will
FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Zehntstraße 1
97421 Schweinfurt
Tel: (09721) 25 6 21
Telefax: +49(9721)25683
Um die Versorgung unserer Patienten weiterhin gewährleisten zu können, haben wir unsere Telefonzeiten wie folgt angepasst:
Montag, Mittwoch und Donnerstag
08:30 - 10:00 Uhr und 14:00 - 15:00 Uhr
Freitag
08:30 - 10:00 Uhr
Bitte nutzen Sie auch die E-Services unserer Website (z.B. für Terminanfragen, Terminabsagen und Überweisungen) um uns Ihr Anliegen strukturiert und jederzeit zu übermitteln. Vielen Dank!
Montag, Mittwoch, Donnerstag
09:00 - 11:30 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Dienstag
nach Vereinbarung
Freitag
09:00 - 11:30 Uhr und 12:00 - 13:00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig Ihre Termine mit uns. Vielen Dank!
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
Sie werden nachts, am Wochenende, an Feiertagen krank? Die kostenfreie Nummer 116 117 anrufen und Sie werden automatisch mit dem nächstgelegenen Bereitschaftsdienst verbunden.
Rettungsdienst 112
Bei lebensbedrohlichen Notfällen.
Giftnotruf-Zentrale 0551 - 192 40
Die Giftnotruf-Zentrale berät täglich 24 Stunden rund um giftige Substanzen und weiß, in welchen Fällen der Notarzt gerufen werden muss.
Kostenfreies WLAN für unsere Patientinnen und Patienten in unserer HNO-Praxis. Fragen Sie unser Team.
Nutzer im Internet haben entschieden - Dr.med. Bernd Michael Will Facharzt für HNO-Heilkunde gehört zu den Besten!